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21 November 2017 09:08

Werkzeuge >> polieren

Poliertutorial


Häufig sieht man bei Autos oder ähnlichem hochglanzpolierte Teile. Diese erzeugen einen sehr schönen optischen Effekt, wenn man aber ein Teil hat welches man polieren lassen will, wird man schnell feststellen dass dies extrem teuer ist. In diesem Tutorial wollen wir euch darum zeigen wie ihr selbst für wenig Geld Metallteile auf Hochglanz bringen könnt. Ihr braucht dafür:

Benötigtes Werkzeug/Zubehör
Anzahl/Länge/Art...
Bohrmaschine
-
Dremel mit Polierpaste und Filzscheiben
-
Anzahl
Bezeichnung
Reichelt Best. Nr.
Stückpreis
1
Schleifpapier 400er Körnung
/
0,69 €
1
Schleifpapier 600er Körnung
/
0,69 €
1
Schleifpapier 1000er Körnung
/
0,69 €
Gesamtkosten (ca.)
2,08 €




Hier noch einmal alles was ihr benötigt. Wie ihr sehen könnt, polieren wir am Schluss mit dem Dremel. Bei größeren Flächen geht es mit einer Bohrmaschine natürlich einfacher und schneller. Als Werkstück haben wir eine alte Kupferplatte von einem CPU-Kühler genommen.





Die Platte war wie auf dem Bild ersichtlich extrem vermackt. Wenn ihr eine 100% plane Fläche benötigt, solltet ihr bei solchen Macken erst mit einem Bandschleifer oder ähnlichen die Platte grob glatt schleifen. Macken die hier tiefer als ca. 0,5mm sind, werden auch nach dem Polieren sichtbar bleiben. Also extrem grobe Schäden erstmal mit 80er Schleifpapier rausschleifen, und dann mit 120er das Werkstück noch einmal glätten. Wir haben uns diese Arbeit hier jetzt nicht gemacht, da es eh nur als Testobjekt dienen sollte, und das rausschleifen ziemlich viel arbeit ist :-)



Nachdem ihr jetzt also euer Werkstück, falls nötig, geglättet habt, nehmt ihr das 400er Schleifpapier und schleift die Oberfläche eures Werkstücks möglichst glatt. Als plane Unterlage kann man gut eine Glasplatte nehmen auf der man das Schleifpapier festmacht und das Werkstück darauf abschleift. Mit dieser Methode bekommt man auch sehr gut plane Flächen für CPU-Kühler.





So in etwa sollte auch eure Platte nach dem ersten (groben) Schleifen aussehen. Wie gesagt haben wir am Anfang die Macken nicht extra rausgeschliffen. Der schwarze Dreck auf dem Bild ist nur Abrieb vom Schleifpapier. Beim Schleifen möglichst anfangs mit viel Druck schleifen, später weniger Druck aufbringen. In welche Richtung ihr schleift ist relativ egal, hauptsache ihr tut das auf runden oder exzentrischen Bahnen. Und darauf achten das alle Stellen gleichmäßig abgeschliffen werden, falls ihr plane Flächen benötigt, solltet ihr das Schleifpapier immer auf einer Glasplatte befestigen und darauf schleifen. Wie lange ihr schleift ist euch selbst überlassen, normal gilt aber "Lieber zu viel als zu wenig".





Nun wiederholt ihr die Prozedur mit dem 600er Schleifpapier, solang bis eure Fläche schon leicht anfängt zu spiegeln. Wenn ihr härteres Metall habt, kann dies unter Umständen recht lange dauern, aber dieser Schritt ist mit der wichtigste für das Endergebniss, wenn ihr hier unsauber arbeitet müsst ihr dies nachher mit 1000er Schleifpapier ausgleichen, was nicht wirklich Spass macht.





Hier nun das Ergebniss wenn alles nocheinmal mit dem 1000er Papier glatt geschliffen wurde. Die Platte wirkt nun recht matt, und spiegelt kaum. Abschließend nach diesem Schritt solltet ihr euer Werkstück sauber abwischen.



Nun geht ihr hin und holt eure Polierpaste und euren Dremel bzw. Bohrmaschine. Zum polieren drückt ihr einfach die Filzscheibe auf die Polierpaste bis genug an der Scheibe hängt (also ca 3s drauf halten) und fahrt damit über das Metall. Die Geschwindigkeit der Bohrmaschine bzw des Dremel sollte so etwa die halbe max. Drehzahl sein, bisher haben wir mit langsameren Drehzahlen bessere Erfahrungen gemacht. Das ganze wiederholt ihr dauernd. Diesen Schritt genau zu erklären geht etwas schlecht, am besten einfach mal ausprobieren. Hier müsst ihr nun Geduld haben, bis alles richtig gut poliert ist vergeht seine Zeit. Während dem Polieren entsteht schwarze Schmiere, dies ist normal und macht nichts. Hin und wieder solltet ihr eine Stelle davon reinigen (mit einem Stofftuch abreiben) und schauen ob das Metall darunter schon genug glänzt. Sobald ihr der Meinung seid, dass die ganze Fläche genug poliert ist, wischt ihr alles sauber mit einem Stofftuch und evt etwas Spüliwasser ab.

Hier noch zwei Bilder vom fertigen Ergebniss. Die Macken die wir (bewusst) nicht rausgeschliffen haben, erkennt man noch gut, den Rest kann man problemlos als Spiegel verwenden. Auf dem letzen Bild erkennt man gut den Unterschied zwischen der polierten und der unpolierten Fläche. Insgesamt kann sich das Ergebniss aber sehen lassen.



Für weitere Fragen und Kommentare könnt ihr euch ans Forum wenden.

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